Home
 
Home
Aktuell   
 
Zurück zur Liste
31.10.2013
Oberschwäbischer Fleckviehtag: ein voller Erfolg!
Miss Oberschwaben Mabax - Goldrose
Miss Oberschwaben Mabax - Goldrose
Mit den Zuchtvereinen Biberach-Aulendorf, Bad Saulgau, Blaubeuren, Ehingen, Ravensburg, Riedlingen und Reutlingen luden gleich 7 Fleckviehzuchtvereine aus Oberschwaben die interessierte Züchterschaft am Sonntag dem 27. Oktober zum ersten Oberschwäbischen Fleckviehtag in die Halle Bad Waldsee ein.

Insgesamt 37 ausstellende Betriebe trieben 80 Spitzentiere auf und unterstrichen mit den hochwertigen Ausstellungskollektionen das hohe züchterische Niveau der heimischen Fleckviehzucht. Erfreulicher Weise folgten sehr viele Besucher der Einladung, so konnten die verschiedenen Wettbewerbe vor vollem Haus mit 1.000 Besuchern und bester Stimmung durchgeführt werden.

Die Einzelwettbewerbe begannen mit dem Richten der jungen Kuhklassen, die in 5 Klassen gerichtet wurden. Diese sehr hochkarätig besetzten Klassen zeigten sich sehr euterstark und unterstrichen die hohe Bedeutung der Merkmale Fundament und Euter für die Selektion in Baden-Württemberg. Die einzelnen Klassen wurden gewonnen von der Mythos-Tochter Bella von Bernd Steiner, Äpfingen, der Rau-Tochter Romy von Markus Scheuing, Ehingen, der Sawart-Tochter Laila von Sabine und Norbert Bertel, Hasenweiler, der Idiom-Tochter Duni von Markus Scheuing, Ehingen und der Morror-Tochter Reni von Alfons Waibel, Oberessendorf. Die Siegerauswahl wurde von den Kühen Romy und Laila bestimmt, wobei sich die mittelrahmige Rau-Tochter aus dem Bestand der Familie Scheuing aufgrund ihrer Harmonie und ihres nahezu perfekten Euters gegen die stilvolle, großrahmige Sawart-Tochter Leila aus dem Bestand der Familie Bertel durchsetzen konnte.


Die Zweitkalbskühe wurden in drei Klassen gerichtet, die erste Klasse ging an die Maldi-Tochter Grazia von Bruno und Petra Hartmann, Aichstetten. Die zweite Klasse der Zweitkalbskühe war ein besonderer Höhepunkt der Schau. Mit gleich fünf überragenden Kühen in nur einer Klasse hatte diese Entscheidung der Einzelkühe bereits ganz hohes Niveau erreicht. Mit den Kühen Wigli-Goldwinner und Rau-Gieschen aus dem Bestand von  Joachim Keller, Allmendingen und Renwart-Grazia und Mabax-Goldrose von Alois Müller, Atzenreute zeigten sich vier überragende, sehr reife Kühe im Wettbewerb. Die Mabax-Tochter Goldrose konnte sich knapp vor die Rau-Tochter Gieschen setzen, da sie sich etwas breiter im Körperbau zeigte und zudem das sehr gut beaderte Euter noch etwas höher trug als die durch ihr überlegenes Seitenbild beeindruckende Rau-Tochter Gieschen. Die dritte Klasse der jüngeren Kühe wurde von der Ilion-Tochter Kessi von Alfred Berger, Mieterkingen gewonnen. Aufgrund ihrer Typstärke und der etwas höheren Euteraufhängung wurden jedoch die Sieger der zweiten Klasse, Goldrose und Gieschen dann auch Sieger und Reservesieger der Zweitkalbskühe.


Die mittleren Kühe mit 3 und 4 Kälbern waren mit 5 Klassen sehr zahlreich und zudem hochwertig besetzt. Die erste dieser Klassen war gewonnen worden von der Rel-Tochter Minka von Joachim Keller, Allmendingen. Die zweite Klasse ging an die sehr ausbalancierte Robi-Tochter Ilga des Hofgutes Oberschelklingen. Zu einem Doppelsieg der Familie Bertel, Hasenweiler kam es in der vierten Kuhklasse. Sowohl die Siegerin, die Kuh Limette als auch die Reservesiegerin der Klasse, die Kuh Waldfee, stammten aus dem Betrieb und waren Töchter des Leistungsbullen Winnor, der zwei Töchter mit extrem korrekten Eutern präsentierte und den Preisrichter dazu bewegten die euter- und weniger die typstarken Kühe an die Spitze der Klasse zu stellen. Die weiteren Klassen gingen an die Vodach-Tochter Rumba von Berthold Hänle, Reutlingendorf und die bekannte Ratgeber-Tochter Genoveva des Betriebes Joachim Keller, Allmendingen. Diese Kuh konnte sich zudem auch in der anschließenden Siegerauswahl mittel aufgrund ihres Formates und der Mittelhand vor die euterstarke Winnor-Limette der Familie Bertel setzen.


Die alten Kuhklassen wurden in zwei kompakten Klassen gerichtet, diese wurden von der Vanstein-Tochter Inka aus dem Betrieb Franz Müller, Hütten und der 6. Kalbs-Renitent-Tochter Rieke, aus dem Betrieb von Markus Scheuring, Ehingen gewonnen. Die noch sehr frisch wirkende Rieke konnte sich mit ihrer unglaublichen Kapazität und Solidität der Fundamente noch vor ihrer Ringgefährtin der Horlemon-Tochter Susann von Bernhard Fuchs, Schlier als Siegerin der alten Kuhklassen durchsetzen.

 

Nach den Einzelwettbewerben und dem Auftritt der speziell für den oberschwäbischen Fleckviehtag gegründeten Blaskapelle, bot sich mit dem Vereinscup eine spezielle Herausforderung für die veranstaltenden Zuchtvereine. Alle 7 Zuchtvereine hatten im Vorfeld drei Tiere gemeldet und diese traten nun zur Ermittlung des besten Zuchtvereines im ko-System gegeneinander an. Da die Gruppen und die beschickende Tierqualität sehr hochwertig waren, tat sich der Preisrichter mit den einzelnen Entscheidungen zum Teil schwer und musste Nuancen in der Einzeltierqualität, aber auch Einheitlichkeit der Gruppen herausarbeiten. Nach einem flotten und kurzweiligen Wettbewerb setzte sich schließlich der Zuchtverein Ehingen mit drei sehr typstarken Tieren durch und konnte den ersten Titel im Vereinscup mit nach Hause nehmen.


Abgeschlossen wurden der Schautag natürlich mit den Wettbewerben um den Fleischsieg, das beste Euter und den begehrten Titel der Miss Oberschwaben. Der Fleischsieg ging an die Vanstein-Tochter Goldstein von Longinus Lang, Kleintobel, die 940 kg auf die Waage brachte und sich aufgrund der sehr starken Behosung und Breite in der Lende durchsetzen konnte. Der Eutersieg ging in einem sehr spannenden Finale, in dem gleich drei sehr hochwertige Erstkalbskühe beste Euter präsentierten an die Reservesiegerin Mittel, an die Winnor Tochter Limette, die mit einem sehr straff aufgehängten kompakten, sehr drüsigen Euter und drei Abkalbungen aufwarten konnte, somit an den Zuchtbetrieb Bertel, Hasenweiler. Zum Schlußbild wurde dann aus allen Siegern und Reservesiegern der Schau Miss Oberschwaben gewählt. Dabei standen natürlich die mittelrahmige, euterstarke Siegerin der Erstkalbskühe, die typstarke Siegerin der Zweitkalbskühe sowie die sehr kapazitätsstarken Siegerinnen Mittel und Alt zur Auswahl. Der Preisrichterentschied sich schlußendlich für die sehr kalibrige, dennoch mit einem sehr hoch aufgehängten gut beaderten Euter ausgestattete Siegerin der Zweitkalbskühe, die Mabax-Tochter Goldrose von Alois Müller, Atzenreute als Miss Oberschwaben. Mit einer spannenden Verlosung gelang es den Jungzüchtern das Publikum bis zum Schluß zu binden, so dass vor vollem Haus ein wertvolles Zuchtkalb verlost werden konnte, dass in einem guten Fleckviehzuchtbetrieb Oberschwabens eine neue Heimat fand. Mit dem musikalischen Ausklang durch die Oberschwäbische Fleckviehkapelle konnte eine sehr erfolgreiche Veranstaltung abgerundet werden.


Sieger Vereinscup: Zuchtverein EhingenMabax-Goldrose von Alois Müller, AtzenreuteRenitent-Rike von Markus Scheuring, EhingenRau-Romy von Markus Scheuring, Ehingen
AKTUELL
EUROgenetik auf der EuroTier
FOKUHS 3/2018
Das EUROgenetik - Magazin!  >> MEHR...
Happyday
Neueinsteiger HAPPYDAY
Hugoboss x Manigo  >> MEHR...
Mogli
Manigo-Sohn MOGLI
Wahrlich kein Waisenkind!  >> MEHR...
Sitemap  |  Impressum  |  Login