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27.04.2022
Weissensee - auf den Spuren von Waban
Weissensee-Nachzucht
Weissensee-Nachzucht

Im Rahmen der wie immer eindrucksvollen Landesrinderschau Tirol am 24. April in Rotholz präsentierte die EUROgenetik die Nachzucht des Stieres Weissensee.

 

Weissensee wurde bereits als Jungstier in Deutschland und Österreich stark eingesetzt. Die Kombination von Waban x Vulcano x Imposium aus der L - Linie vom Zuchtbetrieb Franz Zmug, Reisberg in Kärnten bringt, was die genomischen Zuchtwerte versprochen haben. Die L - Linie begleitet den Betrieb Zmug mittlerweile über 50 Jahre, von aktuell 36 Kühen stammen 12 aus dieser Linie.

 

Beste Euter in Kombination mit Eutergesundheit

Mit GZW 128 ist Weissensee der beste Nachkommen- geprüfte Waban –Sohn. Seine Töchter bestechen vor allem in den Eutern und in der Eutergesundheit.

Mit einem Euterzuchtwert von 117 ist er der beste der 29 im Besamungseinsatz stehenden Waban-Söhne. Die Töchter haben die hervorragende Fitness von Waban übernommen. Sie punkten bei guter Melkbarkeit mit einer Zellzahl von 116 und der ausgezeichneten Persistenz von 117.

 

6 Kühe im Ring

Sechs sehr junge Kühe aus Tirol, Oberösterreich und Kärnten mit einem Erstkalbealter von 24 – 26 Monaten wurden in der Arena der Rinderzucht Tirol vorgestellt. Die ersten 3 Kühe gefielen vor allem durch ihre Feinheit im Knochenbau und den sehr hoch angesetzten Eutern. Durch ihre Jugend zeigten die mittelrahmigen Kühe genügend Entwicklungspotential für die Zukunft.

Weitere 3 Kühe präsentierten einen geschlossenen harmonischen Körperbau mit drüsigen Eutern und sehr guter Bemuskelung. Diese ist unter anderem auf die intensiven Gebiete, aus denen die Kühe stammen, zurückzuführen.

 

Gutmütiger Charakter

Das Gesamtbild der Gruppe überzeugte durch den sehr gutmütigen Charakter, welcher vom Betreuungsteam und den Züchtern gelobt wurde. Die Fundamente zeigten, wie im Exterieur beschrieben, einen leichten Winkel im Hinterfuß mit trockenen und gesunden Sprunggelenken. Weissensee bringt im Vergleich zu seinem Vater Waban bessere Fundamente und hebt sich auch von den meisten seiner Brüder positiv ab. Der Blickfang war bei allen Kühen die hochangesetzten drüsigen Euter mit starkem Zentralband, guter Voreuteraufhängung und korrekten, wieder einmal längeren Zitzen, welche die Melkarbeit auf den Betrieben erleichtert.

 

Weissensee steht an der Besamungsstation Hohenzell und ist im gemeinsamen Besitz der EUROgenetik. Er ist frei verfügbar. Ein herzlicher Dank geht an das perfekte Betreuungsteam unter der Leitung von Bernhard Fischer, der Rinderzucht Tirol und den ausstellenden Züchtern, welche diese Präsentation möglich machten.

Weissensee-Edith von Maria u. Ernst Kniewasser aus Spital am PhyrnWeissensee-Heide von Bernhard Mariacher aus VirgenWeissensee-Zuckerlet von Martin Peter Stueckler aus PreblWeissensee-Grasi von Andrea u. Martin Leibetseder aus Rohrbach
Weissesee-Himalaya von Martina u. Christian Mittermayr aus AndorfWeissensee-Homsee von Andreas Moser aus Alpbach
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