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15.03.2019
RBW Sale Night

RBW-Holsteinschau

Auf Wunsch der baden-württembergischen Holsteinzüchter fand anlässlich der 3. Sale Night erstmmals auch eine Holstein-Schau statt. Diese nutzten vermehrt Betriebe aus der Region Allgäu und Oberschwaben, teilweise zum 1. Mal, um ihre Kühe aus langjähriger Zuchtarbeit dem Publikum zu präsentieren. Als Preisrichter konnte Bruno Deutinger aus Saalfelden/Salzburg gewonnen werden. Er fällte seine Richtentscheidungen souverän und kommentierte diese zügig und präzise.

In der ersten Färsenklasse setzte sich die mit sehr guten Übergängen ausgestattete Mardi Gras-Tochter Katharina aus dem Betrieb Hugo Kloker, Wilhelmsdorf an die Spitze, gefolgt von der ausbalancierten Balic-Tochter Pia von Uwe Bauer, Salem-Buggensegel. In einer sehr knappen Entscheidung stellte der Richter letztendlich in der 2. Färsenklasse die bereits sehr gut entwickelte County-Tochter Romy von Thomas Bentele, Ravensburg-Adelsreute vor die stilvolle Godewind-Tochter Pandora mit ihrem breiten Hintereuter, die sich im Gemeinschaftsbesitz von der Markus und Kerstin Mock GbR, Markdorf und Thomas Bentele befindet.

Die nächste Färsenklasse konnte die harmonische Bolaro-Tochter Rafaela von der Erthle GbR, Ulm-Eggingen klar für sich entscheiden. Sie setzte sich vor die Lexino-Tochter Tamara von der Schwegler GbR, Schlier – ein guter Einstieg für einen Betrieb, der zum ersten Mal eine Schau beschickt hat. Auch die letzte Färsenklasse ging an den Betrieb Erthle mit der sehr ausgeglichenen Missouri-Tochter Chrissi, der Vollschwester des Besamungsbullen Misino, gefolgt von einer weiteren County-Tochter, aus dem selben Betrieb. Den Sieg bei deneErstkalbskühen machten dann die Beiden aus der 2. Klasse unter sich aus. Romy siegte vor Pandora.

Bei den mittleren Kühen mit zwei Abkalbungen fiel die Entscheidung in 3 Klassen. Gleich in der ersten Klasse betrat die Atwood-Tochter Raja von der Mock GbR mit ihrem überragenden Euter und dem extremen Milchtyp den Ring. Sie konnte sich vor die ebenfalls mit viel Milchtyp ausgestattete Godewind-Tochter Amorelie von Thomas Bentele durchsetzen.

Hart umkämpft war auch die 2. Klasse. Hier setzte sich die Doorman-Tochter Ramona, von der Mock GbR, an die Spitze. Neben dem breit und hoch aufgehängten, drüsigen Euter bestach sie mit viel Milchtyp, aber auch genügend Stärke und setzte sich vor die extrem ausgeglichene und mit besten Fundamenten ausgestattete Dude-Tochter Felicitas von Josef Gloning, Buchhausen. In der 3. Klasse der Zweitkalbskühe siegte die harmonische, mit einem sehr drüsigen Euter ausgestattete Perfect Aiko-Tochter Juleika von der Erthle GbR. Zweite wurde die Beamac-Tochter Deborah von Claudius Schele, Argenbühl-Eglofs. Sie überzeugte durch ihren Rahmen und ihr breites Hintereuter. Es siegte Ramona vor Juleika.

Bei den Kühen mit 3 und mehr Abkalbungen fand die Entscheidung in 5 Klassen statt. Im ersten Ring siegte die Golden Dreams-Tochter Florida von der Mock GbR. Mit viel Stärke und ihrem breiten Hintereuter konnte sie den Richter überzeugen. Auf Rang zwei konnte sich die Booman-Tochter Charlotte von Markus Kreuzer, Berg-Oberbelzenhofen setzen. Die dritte Klasse gewann die McCutchen-Tochter Derby, ebenfalls von der Mock GbR, vor der sehr harmonischen Alpine-Tochter vom Betrieb Gloning.

In der Klasse der Viertkalbskühe siegte die Yorick-Tochter Ikke, mit viel Milchtyp und dem sehr gut aufgehängten Euter vor der Gold-Red-Tochter Lara von Markus Kreuzer, ebenfalls mit sehr viel Milchtyp. Die Klasse der 5. Kalbskühe konnte die Macwin-Tochter Isolde von Markus Kreuzer für sich entscheiden vor der rotbunten Laron P-Tochter Wendy von Thomas Bentele. Bei den Kühen mit 6 und mehr Abkalbungen setzte sich die mittelrahmige Ellent-Tochter Mira von Claudius Schele aufgrund ihres überragenden Euters an die Spitze, gefolgt von der Savard-Tochter Amelie von Thomas Bentele. Siegerin der alten Kühe wurde Florida vor Ikke.

Als Kuh mit der höchsten Lebensleistung von 76.068 kg wurde die Stylist-Tochter Hilde von Armin Arnegger, Markdorf ausgezeichnet.

Bei der Champion-Wahl, die nach der Jungzüchterschau stattfand, kürte Bruno Deutinger Raja von der Mock GbR, aufgrund ihres drüsigen, breiten und hoch aufgehängten, mit besten Zentralband versehenen Euters zum Euterchampion knapp vor Mira von Claudius Schele mit 6 Kalbungen und ihrem immer noch hoch aufgehängten Euter, das auch vorne einen guten Übergang in die Bauchdecke hatte.

Grand Champion wurde dann aber die Doorman-Tochter Ramona, von der Mock GbR, Markdorf. Sie überzeugte den Preisrichter in allen Belangen -extremer Milchtyp, sehr drüsiges Euter und wunderschöne Übergänge.

 

Jungzüchter-Schau

Bei der Jungzüchterschau gab es zwei Wettbewerbe. Zum einen ging es darum den besten Vorführer in jeder Rasse und zusätzlich bei Fleckvieh und Braunvieh auch noch das beste Typtier zu ermitteln. Insgesamt waren sehr motivierte und professionelle Jungzüchter am Start und es waren oft nur Nuancen, die letztendlich den Ausschlag über Sieg oder Platz gaben. Bei den Holsteins waren 5 TeilnehmerInnen, bei Fleckvieh 10 und bei Braunvieh 20 am Start. Bei den Holsteins hatte Katharina Mock, Markdorf durch eine souveräne Vorführleistung die Nase vorn.

Die Klassensieger bei Fleckvieh waren Felix Keller, Allmendingen und Lisa Binder, Gaildorf. Hier entschied sich der Preisrichter letztendlich für Lisa Binder als beste Vorführerin für die Rasse Fleckvieh. Sie hatte ihr Rind jederzeit unter Kontrolle und den Preisrichter im Blick. Bei Braunvieh hießen die besten Vorführer in den 4 Einzelklassen: ChristophBentele, Grünkraut; Stefanie Wolf Isny; Sarah Rau, Ebersbach und Simon Zimmermann, Bad Waldsee. Als bester Vorführer der Rasse Braunvieh wurde Simon Zimmermann ausgezeichnet, der sich auch bereits überregional einen Namen als exzellenter Vorführer machen konnte. In einer knappen Entscheidung konnte schlussendlich nach dem Durchtausch der Tiere Katharina Mock den Ring als Gesamtvorführsiegerin verlassen und die Sektdusche genießen.

Als bestes Typtier Fleckvieh wurde die Evergreen-Tochter Destany vom Betrieb Georg Kübler, Tettnang ausgezeichnet. Sie bestach durch ihr extrem korrktes Euter. Das beste Typtier Braunvieh stellte der Betrieb Bernhard Fuchs, Argenbühl-Eglofs mit einer sehr harmonischen Puck-Tochter.

 

RBW Sale Night

Die Auktion startete pünktlich vor vollbesetzten Rängen. Der Auktionator Matthias Schupp hatte mit seinen 3 Ringmen bei den flotten Bieterduellen voll zu tun, kein Gebot zu übersehen. Es standen 10 Fleckviehtiere, 9 Holsteins und 9 Braunviehtiere zum Verkauf. Vom Typkalb, dem genomisch typisierten Jungrind und der exterieurstarken Jungkuh war die angebotene Produktpalette sehr breit und hochwertig. Die Fleckviehtiere erlösten im Durchschnitt 2.933 €. Am höchsten in der Käufergunst stand ein genomisch typisiertes, exterieurstarkes Vernando-Rind mit gGZW 130 aus der Zucht der Familie Haag, Sulzbach. Sie ist eine Vollschwester des aktuellen Besamungsbullen Verhaag und hat selbst Bullenmutterpotential. Sie konnte an einen bekannten Fleckviehzuchtbetrieb nach Bayern verkauft werden.

Am zweithöchsten in der Käufergunst stand eine abgekalbte Vulkan-Tochter von Michael Gommel, Ditzingen. Sie präsentierte sich sehr leistungsstark mit einer aktuellen Kontrolle von 36,6 kg und einer sehr guten Melkbarkeit. Sie findet ihre neue Heimat im Neckar-Odenwald-Kreis. Die Holsteinjungkühe erlösten im Durchschnitt 2.488 €. Hier war das züchterische Highlight eindeutig eine ganz frisch abgekalbte Accurate-Tochter von Kurt Horn, Niederstetten-Vorbachzimmern. Ihre Großmutter ist keine geringere als die Bullenmutter Barnaby, von der sechs Bullen den Besamungseinsatz geschafft haben. Für 3.600 € sicherte sich diese ganz harmonische Jungkuh mit 145 RZG ein Zuchtbetrieb aus der Nähe von Freudenstadt.

Die Braunviehtiere erlösten im Durchschnitt 2.839 €. Auch hier war mit der sehr leistungsstarken Huvi-Tochter mit 37,0 kg Einsatzleistung von Arthur Ulrich, Essingen eine Jungkuh das teuerste Tier mit 4.200 €. Sie konnte an einen Zuchtbetrieb in den Landkreis Göppingen verkauft werden. Zweiteuerstes Tier mit 3.800 € war eine Tochter des Exterieurspezialisten Bisto mit 128 gGZW von Werner Frey, Rot a.d. Rot. Sie ist eine Halbschwester des Bullen Firestar.

Nach der letzten Katalognummer wurde in rekordverdächtiger Zeit der Ring für die anschließende after sale party umgebaut, auf die sich auch die von weit her mit Bussen angereisten Jungzüchter sehr freuten und die Nacht zum Tag machten.

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