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10.11.2017
Oberschwaben von seiner schönsten Seite

Als Gäste konnten in diesem Jahr die Fleckviehzüchter aus dem Kreis Sigmaringen begrüßt werden, zudem rundeten die Einlagen der Herzdropfa sowie die Oberschwäbische Fleckviehkapelle das Programm ab.  Mit 134 Tieren im Katalog konnte auf eine bisher nicht gekannte Breite an Beschickern zurückgegriffen werden, 30 verschiedene Betriebe stellten sich dem Wettbewerb und belohnten damit die umfangreichen Vorbereitungen des Organisationskomitees.

Insgesamt wurden 4 Alterssiegertitel vergeben, zudem gab es einen Eutersieg bei den Jungkühen sowie bei den Zweit- und Mehrkalbskühen. Traditionell wurde auch eine Fleischsiegerin gekürt. Aus allen Siegertieren wurde im Finale dann die Miss Oberschwaben 2017 ausgezeichnet.

Die Jungkühe traten in 5 Klassen an. Die erste Klasse wurde vom überzeugenden Gespann einer Hutera-Tochter aus dem Bestand der Familie Bertel, Hasenweiler, vor einer Mint-Tochter aus dem Bestand von Joachim Keller, Allmendingen gewonnen. Die zweite Klasse ging an eine Mantova-Tochter der Betriebsgemeinschaft Leitersbuch, Berghülen, vor einer Manton-Tochter von Markus Scheuing, Ehingen-Berg. Überzeugen konnten in den ersten Klassen zudem einige sehr gute Wira-Töchter und eine besondere Zaradin-Tochter, von Roman Waibel, die sich später sogar den Titel des besten Euters bei den Jungkühen sichern konnte. Die dritte Jungkuhklasse wurde von einer unglaublich harmonischen Manton-Tochter von Alfred Berger, Mieterkingen gewonnen, die durch ein perfektes Seitenbild überzeugen konnte. Sie setzte sich gegen eine sehr stilvolle Odes-Tochter von Joachim Keller, Allmendingen durch. Den Sieg in der vierten Klasse konnte sich Alexander Fuchs aus Schlier mit einer Manor-Tochter sichern, die sich gegen eine sehr feinzellige und euterstarke Osiris-Tochter der Betriebsgemeinschaft Leitersbuch behaupten konnte. Die letzte Klasse der Jungkühe konnte die sehr reife und kalibrige Hutera-Tochter Kandera von Alfred Berger, Mieterkingen vor der Hurrican-Tochter Sarina von Markus Scheuing, Ehingen-Berg für sich entscheiden. Sie war es auch, die zusammen mit der Hutera-Tochter aus der dritten Färsenklasse für den Betrieb Berger sowohl den Sieg als auch den Reservesieg bei den Jungkühen sichern konnte und Jungkuhchampion wurde. Wie der Preisrichter Dr. Weidele hervorhob, zeichneten sich die Jungkuhklassen vor allem durch eine spezielle Qualität in den Eutern aus und unterstrichen somit das hohe Niveau der züchterischen Arbeit in Baden-Württemberg.

Die Zweitkalbskühe rangen in zwei Klassen um den Titel der Siegerin jung. Beide Klassen konnte Joachim Keller für sich entscheiden. Die erste Klasse wurde von der bereits überregional bekannten Hurrican-Tochter Great vor der Wio-Tochter Aura von Bernd Steiner, Äpfingen gewonnen. Allerdings konnte sie sich in der Siegerauswahl später nicht gegen Rave-Highnoon durchsetzen, die die zweite Klasse vor der Vuonis-Tochter Tara der Familie Bertel, Hasenweiler für sich entscheiden konnte. Highnoon und Tara holten sich auch die Titel der Siegerin und Reservesiegerin jung, da sie beide sehr stilvoll, jugendlich und extrem harmonisch im Euter waren, sowie als Gespann auf dem Treppchen ein perfektes Duo bildeten.


Um den Titel der Sieger mittel rangen die Kühe mit 3 und 4 Kälbern. Die erste Klasse ging klar an die Rauwat-Tochter Lexa der Familie Bertel, Hasenweiler, die sich unglaublich entwickelt mit bester Rippenausprägung, feinem Fundament und langem Baucheuter zeigte. Sie konnte sich gegen Hades Gesa von Dieter Schwarzmann, Grötzingen durchsetzen. Die zweite Klasse ging an Wille-Kiwi, die ebenfalls schon für die RBW auf internationalem Parkett gestartet war. Sie schob sich in ihrem Ring vor Malheg Gerlinda von Joachim Keller, Allmendingen. In dieser Klasse befand sich auch die spätere Fleischsiegerin, die Vanstein-Tochter Damali von Hansjörg Schilling, Wennenden, die aus einer Kuhfamilie stammt, die bereits schon mehrfach den Fleischsieg auf verschiedenen Schauen erringen konnte. Bereits mit 4 Kälbern, nur 10 Tage in Milch, konnte die wuchtige Indeil-Tochter Glesi von Alois Müller, Atzenreute ihre Klasse klar vor der feinzelligeren Romario-Tochter Lupe, von Edwin Schelkle, Mieterkingen sowie der bekannten Vaudela-Tochter Gelli von Joachim Keller, Allmendingen für sich entscheiden. Lupe überzeugte Dr. Weidele so sehr mit ihrem extrem kompakten Euter und der perfekten Strichform und -platzierung, dass sie sich später sogar den Eutersieg sichern konnte. Den Siegertitel der mittleren Kuhklassen sicherte sich schließlich Rauwat Lexa der Familie Bertel, Hasenweiler vor der Wille-Tochter Kiwi aus dem Bestand von Alfred Berger, Mieterkingen. Dabei stellte der Preisrichter die offene Rippe und Kapazität sowie die Länge im Vordereuter vor die jugendliche Ausstrahlung der Wille-Tochter.

Besonders stark besetzt waren die Klassen der älteren Kühe. 17 Kühe mit 5 und mehr Kälbern traten in drei Klassen an. Zusätzlich konnten 5 Dauerleistungskühe mit 8 und  mehr Kälbern präsentiert werden, von denen drei bereits die Lebensleistung von 100.000 kg überschritten hatten. Die erste Klasse der alten Kühe wurde von einem unglaublichen Duo dominiert. Dabei traten die Miss Oberschwaben von 2015 Rau Romy von Markus Scheuing, Berg gegen die bekannte Schaukuh Mythos Lexa der Familie Bertel aus Hasenweiler an. Romy war gerade mal drei Wochen in Milch und zeigte ein sehr festes und langes Vordereuter sowie eine unglaublich offene und tiefe Rippe. Lexa dominierte über einen großgewachsenen, sehr stilvollen Rahmen und zeigte ein überzeugendes Schenkeleuter. Aufgrund der etwas feineren Knochenausprägung und der leichten Vorzüge im Vordereuter konnte sich Romy vor Lexa setzen und zeichnete bereits eine weitere Entscheidung vor. Die zweite Klasse der alten Kühe wurde von der Vorarlberg-Tochter Helma der Nesensohn GbR, Aach-Linz vor Rau Grainy von Joachim Keller, Allmendingen gewonnen, beides bereits sehr schauerfahrene Kühe. Die dritte Klasse der alten Kühe konnte von Alexander Fuchs, Schlier mit seiner Roboi-Tochter Diddl für sich entscheiden, auch das eine bereits international erfolgreiche Kuh, die sich vor Hupsol Karina von Alfred Berger, Mieterkingen setzen konnte. Siegerin alt wurde jedoch ganz klar Romy vor Lexa. Kühe, die beide, nach Aussage des Preisrichters, der perfekten Kuh sehr nahe kommen.


Die Klasse der Lebensleistungskühe wies mit Regens Moni von Robert Böttle, Göffingen, Renitent Rieke von Markus Scheuing, Berg und Rennmer Reni von Alfred Berger, Mieterkingen gleich drei 100.000 kg Kühe aus. Diese Klasse konnte die schauerfahrene Rieke für sich sichern, die mit 10 Kälbern noch ein sehr festes und drüsiges Euter und sich auf einem sehr feinen Fuß sehr agil zeigte.
Beim Vereinscup traten jeweils drei Kühe aus den Gebieten der einladenden Zuchtvereine gegeneinander an. Zu werten war neben dem Niveau der Einzeltiere vor allem die Einheitlichkeit der Gruppe. Der Zuchtverein Ehingen trat unter anderem mit den Siegerkühen jung und alt gegen die Konkurrenz an und konnte so klar den Wettbewerb für sich entscheiden.

Der besondere Höhepunkt bildete die Wahl der Miss Oberschwaben 2017, zu dem alle Sieger und Reservesieger in den Ring einzogen und das sehr hohe Niveau der Schau noch einmal zusammenfassten. Dabei hob der Preisrichter gerade diese Qualität hervor und bedankte sich bei den Beschickern für ihr sehr umfangreiches Engagement und beglückwünschte diese zum hohen Niveau der Schau. Als Miss Oberschwaben kürte er schließlich die Siegerin der alten Kühe Rau Romy von Markus Scheuing, Berg, die damit zum zweiten Mal diesen Titel erringen konnte.

Miss Oberschwaben Rau RomySieger Lebensleistung Renitent RiekeEutersieger JK Zaradin RosiVereinscup
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