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01.01.2013
Nachzuchttour des aktuellen Bullenvaters HUTERA
Hutera - Lene
Hutera - Lene

Mit der Zuchtwertschätzung vom August stieg Hutera in die Zuchtwertschätzung der nachkommengeprüften Bullen ein. Mit einem Anstieg von sieben Punkten auf 130 MW machte er fleckviehweit auf sich aufmerksam und wurde als Bullenvater in Bayern und Österreich ausgewählt.

Von 74 eingestellten Hutmann- Söhnen ist er der Beste! Mit der Kombination Madera x Promo ist er zudem anders gezogen. Er stammt zwar aus der sehr bekannten W- Linie des Betriebs Götz in Großalfalterbach, dieser Seitenast ist in der Zucht jedoch kaum vertreten. Erst mit Hutera´s Ur- Urgroßmutter stößt man auf die wohl bekannteste Kuh, die Egel- Tochter Walenda; ihres Zeichens die Mutter des fleckviehweit bekannten Bullen Romel, der aktuell oftmals als Muttersvater in Pedigrees positiver Vererber erscheint.

 

Die Töchter von Hutera stoßen mit 2931 kg Milch in ihrer erbrachten 100- Tageleistung in Regionen vor, die beim Fleckvieh kaum erreicht wurden. Hinsichtlich seiner Milchleistung lässt der Bulle also viel erwarten, aber auch im Fitnessbereich kann er sich stark von seinem Vater abheben. Zudem erscheint das Exterieur mit gutem Rahmen, einer für diese Leistung guten Bemuskelung und ansprechendem Fundament und recht guten Eutern im Nachzuchtbericht.

Um den Zuchtverantwortlichen aus Baden-Württemberg, Hessen, Österreich und Bayern einen Eindruck von den Vererbungsleistungen der Hutera-Töchtern zu vermitteln wurde am 28. August eine Nachzuchttour organisiert. Erfreulich war das große Interesse zu diesem Bullen. Der Prüfeinsatz von Hutera war breit gestreut und reichte von Hessen, Unter-, Ober- und Mittelfranken bis in verschiedene Landkreise der Oberpfalz.

Um eine in einem Tag fahrbare Route zu organisieren beschränkte man sich auf die Besichtigung in den Landkreisen Cham und Neustadt a. der Waldnaab. Die durch Fotos bekannten Töchter Lene und Asta stehen in Hessen bzw. im Landkreis Neumarkt und wurden deshalb zum Beispiel nicht mit besichtigt . Im Rahmen dieses Tages wurden zehn weitere Töchter von Hutera gezeigt, die in Lauf- und Anbindeställen standen. Mit Ausnahme von drei Betrieben standen diese Tiere in Betrieben mit bayernweit unterdurchschnittlichem Herdendurchschnitt. Ihre eigene Leistung reichte bis zu 3827 kg Milch in 100 Tagen. Hinsichtlich Inhaltsstoffen fiel ein enges Fett- Eiweißverhältnis auf, im Gegensatz dazu die Eutergesundheit, die nicht negativ auffiel und damit auch die Verbesserung Hutera´s im Zuchtwert Zellzahl im Vergleich zu seinem Vater  erklärte. Im Exterieur belegten die Töchter die Rahmenvererbung und fielen in allen Betrieben als überdurchschnittliche Tiere auf. In den Laufställen wiesen die gezeigten Tiere eine Kreuzbeinhöhe von 147 bis zu 154 cm auf. Beeindruckend war die gute Substanz der Tiere, trotz der hohen Leistungen. Sie erschienen daher sehr stoffwechselstabil und waren auch größtenteils schon wieder trächtig. Der moderne Doppelnutzungscharakter war neben der Ausprägung der Euter bei den gezeigten Leistungen sehr beeindruckend. Neben dem hervorragenden Eutersitz und den optimal ausgeprägten Strichen mit sehr guter Stellung und Platzierung beeindruckte auch die ansprechende Beaderung der Euter. Ein trockenes Fundament mit guter Fessel und Tracht komplettierten das Bild. Neben dem Vergleich im Betriebsdurchschnitt ermöglicht eine Nachzuchttour im Vergleich zu einer Nachzuchtschau auch immer, falls noch lebend, die Besichtigung der Mutter der Tochter. In diesem Fall waren drei Mütter und eine Großmutter noch in den Betrieben und machten den Mutter- Tochter- Vergleich möglich. Die Aussage eines Stattlichen Fachberaters „Dieser Bulle bringt uns auf alle Fälle einen großen Schritt beim Fleckvieh weiter!“ war nur eine Reaktion. Für viele erschien die Leistung in Kombination mit den gesehenen Eutern zuvor kaum vorstellbar.

Erfreulich war auch die Aussage der Landwirte auf Nachfrage nach dem Charakter der Tiere, der als sehrgut bewertet wurde. Unabhängig berichteten auch die Jungzüchter, die die Tiere geschoren haben, von der Bravheit der Hutera-Töchter. Es ist auch erfreulich, dass Hutera selbst mit Umgänglichkeit und gutem Charakter aufwarten kann

Die Qualität und die große Anzahl der gezeigten Tiere, die auch durch ihre Einheitlichkeit glänzten, so kannten im dritten Betrieb schon alle Teilnehmer die Hutera-Tochter unter den anderen heraus, weil die Ähnlichkeit der Tiere so frappierend ist. Euphorisch war ein Teilnehmer aus Österreich, der meinte: „Ein Bulle, der mich 1000 % überzeugt!“

 

Als Linienalternative mit einer sehr kompletten Vererbung konnte seinen Qualitäten mit dieser Nachzuchttour Nachdruck verliehen werden. Hutera ist der aktuell am stärksten genutzte Bullenvater und einer breiten Öffentlichkeit werden auch Töchter auf der Euro- Tier 2012 in Hannover gezeigt werden.

 

NachzuchttourHuteraHutera - LeneHutera bei der Bullenparade
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