Home
 
Home
Aktuell   
 
Zurück zur Liste
01.02.2014
Moderner Fleckviehtyp gefragt
Nachzuchtgruppe Wildfang
Nachzuchtgruppe Wildfang

Bereits in der ersten Alterskategorie bekam der Preisrichter Dieter Bürger, Wiebelsheim, einen hervorragenden Eindruck von der Qualität der Kühe, die die hessischen Züchter an diesem Tag vorstellen würden. Er stellte mit sicherem Blick und gut nachvollziehbarer Begründung die Kühe, die dem modernen Bild einer Fleckviehkuh entsprechen, an die Spitze. Die erste Klassensiegerin kam aus dem Betrieb von Pia und Bernhard Hillerich, Überau, die mit der RoundUp-Enkelin Cayenne eine absolute Top-Kuh vorstellten. Auf 1b folgte mit Leda eine enorm entwickelte, in den Proportionen sehr ausgeglichene Rureas-Tochter aus dem Betrieb von Lutz Grein in Holzburg. Auf hohem Niveau ging es in die nächste Entscheidung. Mit der Inder-Tochter Silka aus dem Betrieb Handke, Leisenwald, stand eine sehr elegante, mit bestem Skelett versehene Jungkuh auf dem 1a-Platz und die Indurein-Tochter Linda aus dem Betrieb Hillerich, Überau, absolut bestens vorbereitet, lief auf 1b.

 

Eine klare Spitzenkuh definierte Dieter Bürger in der Abteilung der Kühe mit zwei Abkalbungen, denn die Rau-Tochter Keri von Michael Bellinger, Brandlos, überzeugte nicht nur durch ihren harmonischen Körperbau, sondern auch das festsitzende, drüsige Euter setzte Maßstäbe. Ihr folgte die Hutmann-Enkelin Ramine, aus dem Betrieb Handke, Leisenwald, eine sehr typische Kuh mit tadellosem Gesamterscheinungsbild. Bestens weiterentwickelt präsentierte sich die Hupsol-Tochter Antonia der Boss, Feick, Euler GbR, Maar, an der Spitze der nächsten Klasse und überzeugte durch das sehr fest angesetzte, drüsige Euterund Korrektheit in allen wichtigen Merkmalen. Ihr folgte auf Rang 2 die Engadin-Enkelin Abeka aus dem Betrieb Walter Lang, Stockhausen, die ebenfalls im Oberkörper und der Korrektheit des Beinwerks positiv auffiel. Bei der Vergabe des Siegertitels der jungen Kühen stellte Dieter Bürger drei Teilnehmerinnen heraus, unter denen er die endgültige Festlegung vornahm: Er erklärte die Round Up-Enkelin Cayenne aus dem Betrieb Hillerich zur Siegerkuh, da sie seinen Vorstellungen von einer jungen, entwicklungsfähigen Fleckviehkuh mit enormer Fundament- und Euterqualität am besten entsprach. Den Reservesiegerpreis vergab er an die Klassensiegerin der Erstkalbskühe, die Inder-Tochter Silka aus dem Betrieb Handke, die offensichtlich in punkto Harmonie, Korrektheit und Entwicklungsfähigkeit im besonderen Maße seinen Vorstellungen entsprach. Den Titel beste Euterkuh in dieser Altersgruppe ging an die Indurein-Tochter Linda aus dem Betrieb Hillerich, die über ein sehr gleichmäßiges, festes, absolut drüsiges Euter mit einwandfreier Strichverteilung verfügt.

 

Der erste Spitzenplatz bei den Kühen mit drei Abkalbungen wurde zu einer klaren Angelegenheit für die Hupsol-Tochter Sauer aus dem Betrieb Schäfer, Airlenbach. Sauer setzte sich mit ihrer perfekten Harmonie, dem ausgesprochen gutem Beinwerk und dem sehr gut aufgehangenen Euter gegen die Konkurrenz durch. Die großrahmige, rumpfige Hades-Tochter Elbora aus dem Betrieb Frank Hofmann, Gersfeld, folgte ihr auf 1b. Auch in der zweiten Gruppe der Kühe mit drei Abkalbungen wurden die Kühe mit der ausgeprägtesten Harmonie im Oberkörper an die Spitze gestellt. Die Imposium-Tochter Anja von der Mötzung und Goldbach GbR, Hofbieber, stand bei der Festlegung zur Klassensiegerin vor der im Oberkörper ebenfalls sehr überzeugenden Sao Paulo-Tochter Pußta von Heinrich Tobelander, Groß-Seelheim. Eine besondere Würdigung erfuhr die älteste Teilnehmerin der gesamten Schau, die Cantadou-Enkelin Hede aus dem Betrieb Handke, Leisenwald, die sich mit elf Abkalbungen und 13 Jahren noch sehr frisch zeigte und die Klasse der ältesten Kühe für sich entschied. Hier gelang der Hutmann-Tochter Triole, einer sehr körperhaften Kuh mit gleichmäßigem Euter der 1b-Platz. Auch bei der Vergabe des Siegertitels wurde schnell klar, dass die Hupsol-Tochter Sauer aus dem Betrieb Schäfer an diesem Tag die Favoritin von Dieter Bürger sein würde, da sie in ihrer gesamten Qualität des Oberkörpers und des Seitenbildes die höchsten Maßstäbe erfüllte und zusätzlich aufgrund des tadellos sitzenden, sehr drüsigen Euters auch den Titel beste Euterkuh der älteren Klassen einheimste. Zur Reservesiegerin ernannte er die Imposium-Tochter Anja.

 

Text: Jost Grünhaupt LLH Kassel

Siegerkuh jung Rocky-CayenneEutersiegerin jung Indurein-LindaSiegerkuh alt   Eutersiegerin alt Hupsol-Sauer 
AKTUELL
Bullenparade 2019
"So schön war´s!"  >> MEHR...
FOKUHS 1/2019
Das EUROgenetik - Magazin!  >> MEHR...
Weltmacht
Weltmacht
Weidenberg X Manuap  >> MEHR...
Sitemap  |  Impressum  |  Login