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23.02.2012
Hessens Zukunft 2012
Fleckvieh stark in Alsfeld
Fleckvieh stark in Alsfeld

Bei Hessens Zukunft 2012 punktete Fleckvieh mit Doppelnutzung auf hohem Niveau. Hier der Schaubericht Fleckvieh von Jost Grünhaupt, LLH Kassel:

 

Bei den Fleckviehkühen bei Hessens Zukunft 2012 begann das Richten mit der Präsentation der jüngsten Kuhklasse, hier hinterließ die von der Boss, Feick, Euler GbR, Maar, vorgestellte Rurex-Tochter Natascha einen enorm starken Eindruck, bestens entwickelt, absolut korrekt und mit einem in der Festigkeit nicht zu übertreffenden Euter holte sie sich den Klassensieg vor der in der gesamten Harmonie und Euterqualität ebenfalls absolut überzeugenden Round Up-Tochter Madleen von der Krausmüller/Peter GbR, Schwabenrod. Ein sehr starkes Quintett stand auch in der zweiten Altersgruppe im Ring, hier erhielt die von Pia u. Bernhard Hillerich, Überau, ausgestellte Ilion-Tochter Emmy den Vorzug, sie überzeugte durch ihre perfekte Oberlinie, Korrektheit im gesamten Körperbau und das gut aufgehangene Euter mit einwandfreier Strichverteilung. Nur mit Kleinigkeiten in den Unterschieden versehen, folgte die Imposium-Tochter Esplana von Hubert Hofmann, Gersfeld, die sich als sehr komplette, harmonische Zweinutzungskuh, dazu mit bester Euterqualität versehen, im Ring präsentierte. Das hervorragende Niveau der Kollektion fand auch in der ersten Gruppe der Kühe mit 2 Abkalbungen seine Fortsetzung. Die Roch-Tochter Ikone vom Betrieb Boss, Feick, Euler, Maar, wurde mit dem Ia-Platz ausgezeichnet, eine Kuh, die durch ihre Länge, das hervorragende Fundament und das tadellose Euter besonders auffiel. Eine zweifelsfrei sehr starke Konkurrentin hatte sie in der Vanstein-Tochter Loni von Lutz Grein, Holzburg, die sich voll in der Produktion, ebenfalls elegant und mit einem tadellosen Euter präsentierte. Komplettiert wurde diese Altersklasse durch eine weitere Fünfergruppe mit durchweg sehr guten Kühen bis zum Schluss. Auch dieses Jahr zeigte sich die Humid-Tochter Paris aus dem Zuchtbetrieb von Walter Lang, Stockhausen, wiederum in bester Manier, absolut korrekt im Körperbau und auch im Euter tadellos. Ihre Stallgefährtin Alina, eine Regio-Enkelin, überzeugte mit ihrem hervorragendem Seitenbild und der Gesamtharmonie, aufgewertet durch das drüsige Euter, sie erhielt den Ib-Platz. Zur Auswahl der Siegerkuh und der besten Euterkuh waren nun 8 Kühe im Ring aufgestellt, ein sehr gutes Dokument für das Qualitätsniveau der Rasse Fleckvieh in den hessischen Zuchtbetrieben. Die Entscheidung für den Siegertitel fiel zugunsten der Ilion-Tochter Emmy des Zuchtbetriebes Hillerich, Überau, aus, mit ihrem tollen Seitenbild und dem hervorragend aufgehangenen Euter hatte sie sehr viele Vorzüge auf der Hand. Den Reservesiegertitel bekam die Ia-Färse der jüngsten Altersklasse zugesprochen, die Rurex-Tochter Natascha aus dem Betrieb Boss, Feick, Euler in Maar. Ganz sicher eine junge Kuh mit sehr viel Potential für die Zukunft, die auch aufgrund ihres sehr festsitzenden und gut in die Bauchdecke übergehenden Euters mit dem Eutersiegertitel ausgezeichnet wurde.

 

Mit einer hervorragenden Präsenz warteten die Fleckviehzüchter bei den Kühen mit 3 und mehr Kälbern auf. Das Bild einer hervorragend entwickelten, ausgewachsenen Fleckviehkuh mit viel Rumpf, Festigkeit im Körperbau, dazu tadellosen Fundamenten und einen guten Eutersitz zeigte die Magirus-Tochter Bassi aus dem Zuchtbetrieb Schmidt, Ronneburg, im besonderen Maße und wurde als Ia-Preisträgerin herausgestellt. Der Ib-Platz wurde der Eilmon-Tochter Ilona aus dem Zuchtbetrieb von Paul Wies, Ober-Moos, zugewiesen, eine sehr harmonische, ausdrucksvolle Kuh, die in der Euterqualität deutliche Maßstäbe setzen konnte. Ein absolut beeindruckendes Bild gab es dann in der abschließenden Gruppe der Fleckviehkühe. 5 Kandidatinnen mit 6 und 7 Abkalbungen waren im Wettbewerb präsent, ein Bild, das bei Hessens Zukunft bisher nicht gezeigt werden konnte und auch auf anderen großen Fleckvieh-Schauen seinesgleichen sucht. Die Favoritin von Christian Straif war die in der 7. Laktation stehende Regio-Tochter Fererro von Hubert Hofmann, Gersfeld, die sich dermaßen unverbraucht zeigte und ein maximales Maß an Frische bei der Vorstellung im Ring hatte. Ihre stärkste Konkurrentin war ihre Halbschwester Elstar, eine enorm rumpfige, lange und straffe Kuh mit herausragenden Doppelnutzungseigenschaften, ausgestellt von der Familie Schmidt aus Ronneburg. Die Festlegung für die Siegerkuh der alten Klassen wurde dann ein weiteres Mal von Fererro bestimmt, die bereits vor drei Jahren diesen Titel errang und sich jetzt neunjährig dermaßen frisch in der gesamten Fitness zeigte, dass kein Weg an ihr vorbeiging. Der Reservesiegertitel ging an die Ia-platzierte Bassi, deren Vorzüge im Körperbau noch einmal gewürdigt wurden und der Eutersiegertitel bei den älteren Kühen war der Eilmon-Tochter Ilona von Paul Wies nicht zu nehmen, die in punkto Eutersitz, Drüsigkeit und Strichverteilung deutlich die Maßstäbe setzte.

 

Nachzuchtpräsentation von WINNING (Winnipeg x Regio)

 

In diesem Jahr konnte bei der Rasse Fleckvieh eine Nachzucht des Spitzenbullen Winning gezeigt werden. Winning ist ein Winnipeg-Sohn aus der bundesweit bekannten Regio-Tochter Lilian, gezogen von der Boß,Feick,Euler GbR  in Lauterbach-Maar. Fünf Töchter konnten in Alsfeld gezeigt werden und sorgten für ein gelungenes Heimspiel des Vererbers. Sie standen im gut mittleren Rahmen auf sehr korrekten Fundamenten mit einer leichten Tendenz zur stärkeren Winkelung. Die drüsigen Euter ließen die Leistungsstärke der Tiere gut erkennen, das Zentralband war deutlich ausgeprägt. Die Voreuterlänge  variierte etwas bei den gezeigten Töchtern. Die Strichstellung war sehr korrekt, die Tendenz zur kürzeren Strichlänge war sichtbar.

Insgesamt präsentierten sich die Töchter des Bullen Winning als solide, wirtschaftliche Leistungskühe, die unter verschiedenen Haltungsvoraussetzungen bestens funktionieren!

 

=> Vererbung von WINNING

 

Siegerin Ilion - EmmyAuswahl Siegerkuh JUNGEhrung für Winning - Züchter Kurt BossWinning - Gerbera
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