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11.08.2011
Bullenparade 2011: Eine Schau der Besten!
Familie Götz aus Großalfalterbach
Familie Götz aus Großalfalterbach

Mit bangen Blicken in Richtung Him­mel begann die diesjährige Bullenpa­rade. Doch wie in fast jedem Jahr konnte Vorstandsvorsitzender Willi Bürger bei zunehmend aufklarendem Wetter viele Gäste aus dem In- und Ausland begrüßen, darunter auch viele Partnerorganisation oder Ver­treter befreundeter Organisationen. Die Tribünen waren voll besetzt und auch die Stehplätze am „Großen Ring“ waren heiß begehrt.

 

Nachdem bereits der Vorabend zu­kunftsweisend im Zeichen der Vor­stellung der Euroge­netik stand, wurde dies bei der Bul­lenparade fortgesetzt. So kombinier­ten sich bei der Gestal­tung  des Vor­führrings und des Ge­ländes die BVN- Farben mit dem leuchtenden Rot des Eurogenetik-Logos. Im Gegensatz da­zu erwartete die Besucher zu Beginn der Vorfüh­rung eine Gruppe Gelb­viehbullen. Diese zeigen auf, dass wir uns nach wie vor der Tradition und damit die­ser Rasse verpflichtet fühlen. Deshalb möchten wir auch weiterhin unseren Kunden ein gutes Angebot an Gelb­viehgenetik unter­breiten. Im An­schluss daran konnten wir einige Fleischrinderbul­len zeigen. Beson­ders imposant prä­sentierten sich der beste Fleckvieh Fleisch-Bulle Hoeneß und der Ben­zaldik-Sohn Bayer. Auch die Rassen Angus und Pinzgauer wa­ren vertre­ten. Wie breit der BVN im Dienste seiner Kunden aufgestellt ist, zeigte im Anschluss auch der Hol­steinbulle Virlu. Aber nicht nur bei den Rassen ist Vielfalt gefragt, auch innerhalb der Hauptrasse Fleckvieh wird Vielfalt immer wichtiger. Aus diesem Grund verfolgt der BVN seit vielen Jahren die Zuchtrichtung Hornlos und hat diese in den Letzten auch noch inten­siviert. Die Nachfra­ge nach diesen Bullen steigt bestän­dig, weshalb es eine Selbstverständ­lichkeit ist, auf der Bullenparade eine schöne Hornlos­gruppe zu zeigen. Neben Zwingler Pp und Riegenbach Ps konnten wir auch den reinerbig horn­losen Bullen Rendsdorf PP* vorfüh­ren. Komplet­tiert wurden die Horn­losbullen mit dem geprüften Vererber Solo Pp.

 

Im Anschluss daran präsentierten uns die Bullenpfleger des BVN, darunter auch Kräfte aus Schwandorf und Ru­mänien und die Bullenpfleger un­seres Partners Marktredwitz-Wölsau eine schö­ne Auswahl an Prüfbullen. Diese wurden teilweise bereits geno­misch selektiert ange­kauft bzw. der Un­tersuchung im Nachhinein unter­zogen. Die gut se­lektierten konnten die Besucher be­trachten, darunter ei­ne Gruppe Holz­michl-, Narr-, Reso­lut-Söhne und Ral­bo-Enkel. Beson­ders gespannt konnte man auf die Gruppe der Hupsol-Söhne sein, zu­mal es sich dabei um die hochwer­tigst besetzte Gruppe handelte. Aber auch die weiteren Hu­mid-Enkel und die Ermut- Söhne konnten beeindru­cken.

 

Dass neben Quali­tät vor allem auch die Vielfalt wichtig ist, wollten wir un­seren Kunden auch bei der Prä­sen­tation der geno­misch interessan­ten Wartebullen aufzeigen. Erstma­lig wurden dafür Wartebullen ver­schie­denen Alters aus dem War­testand zu­rückgeholt. Diese Bullen präsentier­ten sich, obwohl zum Teil seit Länge­rem nicht mehr regelmäßig geführt, da sie in der Gruppenhaltung stan­den, sehr gut. Von den verschiedens­ten Vätern waren die besten Söhne vertreten. Neben den Söhnen der ex­trem stark eingesetzten Bullen kön­nen wir uns besonders über den Ro­chus-Sohn Rochenrich, den Humat-Sohn Hummerla, den Gebalot-Sohn Gepard und den Bosbo-Sohn Bus­serl freuen. Diese können neben ih­ren ge­nomischen Zuchtwerten vor allem auch mit ih­rer alternativen Blutlinie aufwar­ten. Dass dies in Verbindung mit gutem Exterieur kein Wider­spruch ist konnte diese erstmalig ge­zeigte Gruppe eindrucks­voll aufzei­gen.

 

Aber trotz der Genomischen Selekti­on ist das größte Interesse unserer Kunden bei den „Geprüften Bullen“ zu finden. Diesem Umstand wollten wir in diesem Jahr vollauf Rechnung tragen und konnten 33 Bullen in die­ser Kategorie zeigen. So wurden Bul­len wie Hulkor, Herburg, Weinfur, Wapuls und Weburg eigens für die Bullenparade aus Rumänien zurück­geholt. Und auch bei den kurz vor dem Widereinsatz stehenden Bullen wurden für die Bullen Märtyrer, Win­ning und Valencia Transporte ange­strengt.

Zu den positiv geprüften Bullen ge­hört mittlerweile eine große Anzahl von linienalternativen Bullen, welche damit zur Vielfalt beitragen. Die Rie­ge der „Besten Bullen der Fleck­vieh­zucht“ ist da­mit auch keine vermesse­ne Aussa­ge, denn der BVN kann bei zwanzig verschiedenen Vä­tern mit den bes­ten Söhnen bzw. auch mit dem bes­ten GZW-, Milch-, Fleisch-, Doppel­nutzungs- und Nutzungsdau­ervererber aufwarten.

 

Von den Besuchern konnten viele da­von bei mittler­weile strahlendem Sonnenschein be­wundert werden. Humboldt, Serano und Malhaxl oder Marburg und Strellas sind beste Bei­spiele dafür und können zu­dem auch noch als Kalbinnenbul­len genutzt wer­den. Beim Seg­ment der Kalbin­nenbullen konn­ten die Zuschauer zu­dem solch altbe­währte Kandidaten wie Rumen TA* oder jüngere Vertre­ter wie Sampro und Ramkan sehen.

 

Ein besonderes Highlight konnten wir unseren Besuchern mit unserem äl­testen Bullen Hulock und dessen Söhnen Hulkor und Huldig zeigen. Der 1999 geborene Bulle hat sich im letzten Jahr zum „Besten Bullenvater“ entwickelt und beeindruckt mit sei­ner hervorragenden Doppelnutzungs­ver­erbung bei seinen Söhnen.

 

Aufgrund der großen Anzahl von sehr guten Vererbern war es in diesem Jahr besonders schwierig, eine Aus­wahl für das Schlussbild zu treffen. So waren im Ring zum Ende fast 1.200 GZW-Punkte versammelt bei einer Anzahl von neun Bullen. Ne­ben den Hulock-Söhnen waren mit Herburg und Winsic zwei weitere topaktuelle Bullenväter ausgestellt. Beeindrucken konnten aber auch im Besonderen die bereits gut abgesi­cherten Bullen wie Mertin und Rup­tal, die sich bei den letzten Zucht­wert­schätzungen im Zuchtwert kon­se­quent nach oben gearbeitet haben. Bei der Auflistung nach Erstbesamun­gen im letzten Jahr wäre in diesem Ring wohl eine schöne sechsstelli­ge Zahl herausge­kommen, wobei mit 80.000 EB die größte Anzahl auf die Altmeister Im­posium und Vanstein entfallen wäre. Beide können mittler­weile mit einer großen Zahl sehr gu­ter Töchter aus dem Zweiteinsatz auf­warten und sind deshalb dazur noch umso beliebter bei den Land­wirten.

 

Zum Abschluss der Bullenparade konnte Geschäfts­führer Dr. Au­mann noch drei Betrieben gratulie­ren, die sich bei der Wahl zum Züchter des Jahres durchgesetzt hat­ten. Den Fami­lien Halmbacher aus Schnaitsee und Ka­theder aus Buben­heim hatten die BVN-Bullen Mer­tin bzw. Donisl wert­volle Punkte für die Auswertung ein­gebracht. Den Titel „Züchter des Jah­res“ errang mit der Familie Götz aus Großalfalterbach erstmalig ein Züch­ter bereits zum dritten Mal.

 

Wir möchten uns ganz herzlich bei allen Betrieben bedanken, die in den letzten Jahren so erfolgreich an der Zucht mitgearbeitet haben, dass wir Ihnen solch eine herausragende Bul­lenparade präsentieren konnten. Da­zu gehört bei einem Umfang von 81 Bullen auch immer viel Vorbereitung im Vorfeld, vor allen Dingen im Stall, und deshalb ist die Arbeit des Stall­teams besonders zu loben. Gleiches gilt auch für die Jungzüchter, die uns wieder einmal mit einem „Friseurteam“ unterstützt haben. Mit Bierzelt, einer Kinderhüpfburg und einigen Ausstellern wird die Bullen­parade immer mehr zu einem „Event“ und wir freuen uns, dieses im nächs­ten Jahr wieder organisieren zu dür­fen und Sie bei bestem Wetter am 1. Mai 2012 begrüßen zu dürfen.

 

ImposiumStrellasMalhaxlSchlussbild
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